Juden und Christen verbindet der Glaube an den Gott der Offenbarung und die Bezugnahme auf die Hebräische Bibel. Daraus folgt der gemeinsame Auftrag zum Gespräch der Religionen, für Frieden, Gerechtigkeit und Achtung der Menschenwürde.
Der christliche Antijudaismus ist eine historische Wurzel des modernen Antisemitismus. Daraus folgt für Christinnen und Christen in Deutschland die Verpflichtung, die Erinnerung an Verbrechen der Vergangenheit und Gegenwart wachzuhalten – insbesondere an die Shoah.
Das Land Israel ist die Heimstatt jüdischer Menschen. Wir fördern den lebendigen Kontakt mit dortigen Menschen und Institutionen.
Wir stehen ein für das gleichberechtigte Miteinander aller Menschen, unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung.
Durch Information, Dialog und Begegnungen soll Missverständnissen und Vorurteilen entgegengewirkt werden.
Wir wenden uns entschieden gegen Menschenverachtung, insbesondere gegen Antisemitismus sowie gegen Fanatismus und Extremismus.
Unsere Gesellschaft kooperiert mit der Jüdischen Gemeinde Mönchengladbach-Viersen.
Wir pflegen freundschaftliche Kontakte zu jüdischen Menschen in Mönchengladbach und Umgebung.
Wir sind vernetzt mit Schulen, mit dem Katholischen Forum, dem Bistum Aachen, dem Evangelischen Kirchenkreis Mönchengladbach-Neuss sowie mit privaten und öffentlichen Institutionen, mit der Stadt Mönchengladbach, der Hochschule Düsseldorf, der Hochschule Niederrhein sowie dem „Gladbacher Haus der Erinnerung“ …
Wir beteiligen uns an der lokalen Erinnerungskultur, insbesondere am Holocaust-Gedenktag und am Gedenken an die Reichspogromnacht. Wir organisieren Stolperstein-Rundgänge und führen über die jüdischen Friedhöfe der Stadt.
Wir organisieren Kulturveranstaltungen, laden ein zu Bildungsreisen an Orte jüdischer Kultur in Deutschland und Mitteleuropa und vermitteln Schulpartnerschaften mit Israel.
Unsere Mitglieder und Interessierte informieren wir auf unserer Website, auf Facebook sowie mit digitalen Newslettern und postalischen Rundbriefen.